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Leserbrief zu: "Gefahr im Anflug"

(Süddeutsche Zeitung vom 17.11.2016, S. 2)

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

Ornithologen haben von Anfang an die Zugvogelthese angezweifelt, und im Falle H5N8 widerspricht sie jedem gesunden Menschenverstand. Wie sollte das Virus so viele abgeschottete Massen-Stallhaltungen in den USA gleichzeitig betreffen - und dann auch noch in Großbritannien auftauchen? Das ist alles mit dem Vogelzug nicht zu erklären! Zudem basiert diese Theorie auf der unbewiesenen Annahme, das Virus würde bei lebenden Wildvögeln auftauchen, ohne diese zu töten. Man hat aber trotz Untersuchung der Abschüsse von Jägern so gut wie keine lebenden Vögel gefunden, bei welchen das Virus nachgewiesen werden konnte - es hätten der Theorie gemäß aber sehr viele sein müssen! Geht man von den Handelswegen des globalen Geflügelhandels aus, lassen sich die Ausbrüche leicht nachvollziehen. Auch jetzt brach das Virus in einer Massentierhaltung in Ungarn aus, bevor sich Wildvögel dort ansteckten und wegen des Kälteeinbruchs nach Deutschland (Bodensee, Plöner Seen) zogen. Nun sind dort keine kranken Tiere mehr zu finden, wie Ornithologen bestätigten (vgl. www.ornitho.de).

In jedem Fall sind Austräge aus den großen Stallhaltungen, in welchen Viren und Bakterien leicht mutieren, der Auslöser. Deren Austräge und Kottransporte sollten endlich verschäft kontrolliert werden!

Mit freundlichen Grüßen

Elisabeth Petras
Politischer Arbeitskreis für Tierrechte in Europa (1. Vorsitzende)
Samlandweg 78
22415 Hamburg
Tel.: 0178-470 20 16
www.paktev.de

Zum Hintergrund:
Das Wissenschaftforum Aviäre Influenza (WAI) dokumentierte die Ausbrüche 2014 und erstellte dazu eine Stellungnahme: www.wai.netzwerk-phoenix.net.
Vgl. dazu auch: www.nabu.de

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