Startseite
Aktuelles
Agrarpolitik
Brief- & Stadttauben
Fundtierrecht
Geflügelhaltung
Gentechnik
Heimtiere
Jagd und Fischerei
Pferd, Schaf, Strauß
Schlachten
Schächten
Sodomie
Stierkampf
Strafverfolgung
Tierethik
Tierfang
Tierfabriken
Tierschutzunterricht
Tierschutzpolitik
Tiertransporte
Tierversuche
Verbandsklagerecht
Vogelgrippe
WTO
Zirkustiere
Zootiere
PAKT e.V.
Impressum

Stadttauben brauchen Hilfe!

 

Alle Geschöpfe der Erde fühlen wie wir,
Alle Geschöpfe der Erde streben nach Glück wie wir,
Alle Geschöpfe der Erde lieben, leiden und sterben wie wir,
Also sind sie uns gleichgestellte Werke des allmächtigen Schöpfers.

(Franz von Assisi, 1187 - 1226)

 

Der Rufmord geht dem Mord voraus:

Behauptet wird,

  • ... dass Stadttauben Krankheitsüberträger, sogen. „Salmonellen-Bomber", sind,
  • ... dass Tauben Gebäudeschäden in Millionenhöhe verursachen.

Fakt ist ,

  • ... dass alle Tierarten, der Mensch eingeschlossen, Krankheiten übertragen können.
  •  ... dass die angefragten Gesundheitsämter keine Erkrankungen von Menschen durch Tauben registriert haben.
  • ... dass Salmonellen durch Konsum von Hühnem (sogenannte „Hähnchen“) und Eiern übertragen werden,
  • ... dass die Immissionen des sich seit den 60er Jahren explosionsartig entwickelnden Autoverkehrs sowie die Industrieabgase Hauptverursacher des sauren Regens und damit in erster Linie für die Gebäudeschäden verantwortlich sind.
  • ... dass Taubenkot denkmalgeschützte Gebäude nicht zerstört, sondern das Gestein sogar gegen Witterungseinflüsse und vor den Industrieabgasen schützt!

 

Stadttauben sind Zuchttauben ohne Ring

Fakt ist,

  • ... dass allein in Deutschland ca. 65.000 Taubenzüchter in den Sommermonaten an die 7 Millionen sogen. Reisetauben fliegen lassen.
  •  ... dass sie etwa 30% Verlust an Tieren einkalkulieren, bei Jungtauben sogar bis zu 90%.
  • ... dass verflogene Brieftauben in den Städten „hängenbleiben" und die dort vorhandenen Stadttaubenpopulationen durch eifrige Verpaarung kontinuierlich erhalten (Brieftauben sind besonders auf starke Vermehrung hin gezüchtet).

 

Standort Stadt

Fakt ist,

  • ... dass Stadttauben als Nachkommen der Felsentaube auf Gebäuden leben und brüten, die als Felsersatz dienen. Sie können nicht auf Bäumen brüten und sind deshalb auf die Häuser der Städte als Lebensraum angewiesen.
  • ... dass sie sehr standorttreu sind und nur einen Bewegungsradius von wenigen hundert Metern haben.
  • ... dass sie deshalb nicht aus den Städten zu vertreiben sind.

 

Tauben sind heimatlose ausgesetzte Haustiere

Stellen Sie sich vor, Sie sind vor einiger Zeit obdachlos geworden, weil ihr Zuhause unerwartet verbarrikadiert wurde. Sie sind in eine Not-Unterkunft umgezogen, bekommen dort zwei Kinder. Eines Tages kehren Sie von Ihrer Nahrungssuche heim und finden in ihrem Behelfsquartier ein grauenhaftes Szenario vor: Alle ihre Verwandten, Nachbarn und Bekannten liegen vergiftet am Boden oder winden sich in qualvollem Todeskampf, bis endlich nach Stunden oder gar Tagen die Erlösung kommt. Um Sie herum tote Mütter, schreiende, verhungernde Babys.

Dies ist keine Gruselgeschichte, sondern der ganz „normale" Alltag einer verfolgten Tierart, der Stadttaube. Tatort: Düsseldorf. (Eine Kirche verrammelt ihren Turm, macht die Tauben obdachlos, die in die Dachböden umliegender Häuser fliehen. Asylbewerber ohne Anspruch. Hausbesitzer machen kurzen Prozess: Gift. Der Name der Stadt ist austauschbar. Möglich ist das alles, weil eine sich alle Jahre wiederholende Verleumdungskampagne die Tiere zum „Freiwild" macht. Die Bürger werden Opfer von Falschinformationen und zu Tätern gegen die diffamierten, wehrlosen Tiere und auch gegen tierfreundlich gesinnte Menschen.

Die Folge von Fütterungsverboten und Hetzkampagnen sind: Umgebrachte Tiere, Kriminalisierung von Menschen, die sich für Tiere engagieren, Bespitzelung, Denunziation, sogar körperliche Übergriffe.

 

Was muss sich ändern?

  1. Die Ursachen der Stadttaubenmisere, die Taubenzucht und der sogenannte „Reisetaubensport" müssen gesetzlich geregelt werden. Weil billigend in Kauf genommen wird, dass etwa 30% der Brieftauben nicht zurückkehren, muss dieser „Sport" als potentielle Haustier-Aussetzung verboten werden. Wer Hunde oder Katzen aussetzt, riskiert gemäß Tierschutzgesetz bis zu 25.000 €  Bußgeld!
  2. Fütterungsverbote und Bußgeldandrohungen müssen gestrichen werden. Stattdessen können betreute Futterplätze zur mäßigen und gesunden Fütterung eingerichtet werden.
  3. Einrichtung betreuter Taubenschläge, in denen die Eier zur Geburtenkontrolle gegen Gips-Attrappen ausgetauscht werden. Dies funktioniert bereits in etwa 20 deutschen Städten.

 

Pommes und Hamburger

Behauptet wird,

  • ... dass es einen Zusammenhang zwischen Fütterung und vermehrter Jungenaufzucht gibt, deshalb werden Fütterungsverbote verhängt!

Fakt ist,

  •  ... dass Stadtauben das ganze Jahr über Nachwuchs bekommen, völlig unabhängig vom Nahrungsangebot. Auch hungernde Tauben ziehen Junge groß (siehe z.B. die Düsseldorfer Bahnhofstauben: trotz Nahrungsmangel sind dort ständig Jungtauben zu finden, allerdings in erbärmlichem Zustand).
  •  ... dass 9 von 10 Jungtauben in ihrem 1. Lebensjahr an Unterernährung und dadurch entstehende Krankheiten sterben,
  •  ... dass Tauben durch die harten Lebensbedingungen (Hunger, dadurch geschwächte Krankheitsabwehr, für viele tödlicher Autoverkehr, permanente Verfolgung und Vertreibung) nur 2 bis 3 Jahre alt werden,
  •  ... dass Tauben sich in der Stadt nicht artgerecht ernähren können, da sie auf Getreide und Sämereien angewiesen sind. Ständiger Hunger treibt sie dazu, sich als „2. Müllabfuhr“ zu betätigen, d.h. alles irgendwie Essbare aufzunehmen,
  • ... dass sie keine Insekten, Würmer und sonstigen Kleintiere essen -  dass sie auf Fütterung durch den Menschen angewiesen sind,
  •  ... dass Fütterungsverbote verordneter Hungertod sind und gegen das Tierschutzgesetz verstoßen.

 

Text:
Gudrun Fröhlich, AG Stadttauben, Menschen für Tierrechte e.V., Karlsruhe;
aktualisiert von Elisabeth Petras

 

Eine Gemeinschaftsaktion des

Politischen Arbeitskreises für Tierrechte in Europa (PAKT) e. V.
Kontaktbüro Hamburg, Elisabeth Petras
E-Mail:
EP-1965@gmx.de, Telefon: 0178-470 20 16 www.paktev.de
Spendenkonto: Sparkasse Köln/Bonn BLZ 370 501 98, Konto-Nr.: 350 561

und

Tier & Mensch e.V.
Baseler Str. 24, 12205 Berlin
E-Mail
tumevberlin@aol.com, www.tumev.de, Spendenkonto: Szuwalski (Tier & Mensch),  KtoNr.: 710 198 5002,  BLZ: 100 900 00 Berliner Volksbank

 

 

to Top of Page